Satzung vom 13. September 2014

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen: Luciana e.V., Vereinigung der Ehemaligen der Internatsschule Institut Lucius.
  2. Er ist in das Vereinsregister VR 1979 beim Amtsgericht Friedberg eingetragen.
  3. Der Sitz des Vereins ist in Echzell, Wetteraukreis.
  4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

  1. Die Luciana e.V. fördert die gymnasiale Ausbildung der Schüler in der Internatsschule Institut Lucius durch Zuwendungen und Unterstützung in kulturellen und sportlichen Bereichen des Internats sowie durch Maßnahmen in den Bereichen der Bildung und Ausbildung, hier vor allem der Studien- und Berufsberatung, sowie der Vernetzung der aktuellen und ehemaligen Schülerinnen und Schüler.
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch
    • die Durchführung von Maßnahmen zur Studien- und Berufsberatung,
    • die Unterstützung von kulturellen Veranstaltungen,
    • die Förderung im sportlichen und Bereich des Internats,
    • die Förderung von Schulveranstaltungen,
    • die Förderung der Vernetzung zwischen den ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowie
    • die Förderung der Vernetzung zwischen den ehemaligen und aktuellen Schülerinnen und Schülern.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keinerlei Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden, bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch eine unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigt werden.

§ 4 Eintritt von Mitgliedern

  1. Mitglied des Vereins kann jede/r ehemalige Angehörige (Schüler/Schülerin, Lehrer/Lehrerin und Erzieher/Erzieherin) der Internatsschule Institut Lucius werden.
  2. Ehrenmitglieder werden nach Vorschlag durch den Vorstand und durch Beschluss der Hauptversammlung bestimmt. Hierzu ist eine einfache Stimmmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
  3. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu stellen, der darüber mit einfacher Mehrheit entscheidet.

§ 5 Mitgliedsbeitrag

  1. Die Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu entrichten, dessen Höhe von der Hauptversammlung für das folgende Kalenderjahr bestimmt wird. Der Beitrag ist für das laufende Kalenderjahr jeweils bis zum 31. August zu entrichten.
  2. Bei leistungsschwachen Mitgliedern kann auf schriftlichen Antrag der Vorstand den Beitrag stunden, herabsetzen oder ganz erlassen. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung der Beiträge befreit.

§ 6 Erlöschen der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt oder Ausschluss aus dem Verein. Mitglieder können mit einer zweiwöchigen Kündigungsfrist zum Ende des Kalenderjahres durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands austreten. Eine anteilige Erstattung des Jahresbeitrages erfolgt nicht.
  2. Wer sich einer ehrenwidrigen Handlung schuldig gemacht hat, den Verein schädigt oder auf sonstige Weise durch sein Verhalten die Vereinsgemeinschaft so schwerwiegend stört, dass das Fortbestehen der Mitgliedschaft unzumutbar ist, verfällt dem Ausschluss.
  3. Der Vorstand entscheidet nach Anhörung aller Beteiligten und Beratung einstimmig über den Ausschluss eines Mitgliedes. Ein Antrag ist nicht erforderlich.
  4. Wenn sich das Mitglied gegen den Vorstandsbeschluss wendet, so entscheidet die Hauptversammlung auf ihrer nächsten ordentlichen Sitzung mit einfacher Mehrheit über den Ausschuss.
  5. Wenn das Mitglied eine frühere Entscheidung wünscht, kann die Hauptversammlung auch außerordentlich einberufen werden. Hier hat das Mitglied jedoch die Kosten der Einberufung und Hauptversammlung zu tragen und dabei einen Vorschuss in Höhe von €500 zu leisten.
  6. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche des Mitglieds gegen den Verein.
  7. Ein Mitglied, das länger als ein Jahr seinen Jahresbeitrag nicht zahlt, kann durch einfachen Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Eine Neuaufnahme ist jederzeit möglich.

§ 7 Vorstand

  1. Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln von der Mitgliederversammlung gemäß § 9 dieser Satzung für die Dauer von vier Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  2. Der Vorstand bleibt auch bei Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.
  3. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger aus den Reihen der Vereinsmitglieder wählen, wobei hier Beiräte des Vereins zu bevorzugen sind.
  4. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung übertragen sind. Er führt insbesondere die Vereinsgeschäfte und entscheidet über die laufenden Ausgaben.
  5. Der Vorstand besteht aus mindestens vier, höchstens jedoch sieben Mitgliedern. Zu benennen sind dabei in jedem Fall
    • der/die Vorsitzende,
    • der/die stellv. Vorsitzende
    • der/die Schriftführer(in) sowie
    • der/die Schatzmeister(in),
      die in das Vereinsregister einzutragen sind. Der/die stellvertretende Vorsitzende kann auch der/die Schriftführer(in) oder der/die Schatzmeister(in) sein.
  6. Der Vorstand kann einen Beirat aus den Reihen weiterer Vereinsmitglieder bestimmen.
  7. Der Verein wird in gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten von jedem im Vereinsregister eingetragenen Vorstand allein vertreten.
  8. Im Innenverhältnis ist ausschließlich der Vorsitzende ermächtigt, den Verein zu vertreten (nach außen), es sei denn, dass der Vorsitzende ein anderes Vorstandsmitglied ausdrücklich mit der Vertretung beauftragt hat. Auf diese Beauftragung kann nur im Notfall verzichtet werden.
  9. Es können Ehrenvorsitzende, vor allem aus den Reihen ehemaliger Vereinsvorsitzenden, benannt werden.
  10. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 8 Mitgliederversammlung und deren Einberufung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn mindestens 1/10 der Mitglieder schriftlich von dem Vorstand die Einberufung einer derartigen Versammlung verlangen oder der Vorstand diese im Interesse des Vereins für nötig hält; dabei sind die Gründe anzugeben.
  2. Mitgliederversammlungen sind durch einfachen Brief von dem Vorsitzenden einzuberufen, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt mindestens einen Monat, bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen mindestens zwei Wochen.

§ 9 Ablauf der Mitgliederversammlung und ihre Beschlussfassung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied, geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.
  2. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der erschienenen Mitglieder bei öffentlicher Abstimmung, Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimme.
  3. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung geändert oder ergänzt werden.
  4. Die Mitgliederversammlung entscheidet gemäß der Tagesordnung über alle ihr durch die Satzung übertragenen Angelegenheiten des Vereins, insbesondere über die Entlastung und Wahl des Vorstandes, dem Ausschluss von Mitgliedern gemäß § 6 dieser Satzung sowie über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins nach § 11 dieser Satzung.
  5. Die Mitgliederversammlung wählt alle 4 Jahre zwei Kassenprüfer für die nächsten Geschäftsjahre. Die Entlastung des Vorstands erfolgt nach Berichterstattung durch den Vorsitzenden.

§ 10 Protokollierung von Beschlüssen

Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; diese ist vom Schriftführer und dem Leiter der Mitgliederversammlung zu unterschreiben.

§ 11 Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

  1. Eine Satzungsänderung ist vom Vorstand mit der Einberufung 6 Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung bekannt zu geben. Die Änderung der Satzung ist angenommen, wenn 2/3 der erschienenen Mitglieder zustimmen.
  2. Die Auflösung des Vereins richtet sich nach § 41 BGB. Wird der Verein aus diesem oder einem anderen Grund aufgelöst oder entfallen die steuerbegünstigten Zwecke, dann fällt das Vermögen des Vereins an den Schulverein der Internatsschule Institut Lucius, der das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.